Wie bei zahlreichen Billigfliegern sollten die Kunden mit Tickets der Klassen Economy oder Economy Plus Snackboxen, Salate und belegte Brötchen bis zu neun Dollar zahlen – als Ausgleich für die hohen Treibstoffkosten, für die bereits ein Kerosinzuschlag erhoben wird. In einem offenen Brief hat nun die Geschäftsleitung mitgeteilt, auch weiterhin Gratismahlzeiten an Bord zu servieren. Voran gegangen war eine Mitteilung der US-Pilotengewerkschaft Alpa, wonach die Kunden die Maßnahme nicht verstanden und klar abgelehnt hätten. Eine Rolle spielt wohl auch, dass United Airlines Mitglied der Star Alliance ist. Dadurch wären von der Sparmaßnahme nicht nur Kunden von United Airlines betroffen gewesen, sondern auch Kunden von Lufthansa. Und Lufthansa-Kunden wäre es wohl schwer zu vermitteln gewesen, dass sie auf United-Flügen unter Lufthansa-Flugnummer für das Essen zahlen müssen, während es auf allen anderen Flügen gratis serviert wird.
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